Informationen

Hier finden Sie weitere Informationen zur Sprachtherapie / Logopädie.

  • Die Sprach- und Hörentwicklung 

  • Entwicklungsstottern

  • "Sprich doch mal langsamer"

  • Die verbesserte Wiederholung

„Sprich doch mal langsamer!“

Wann muss der Nachwuchs zum Logopäden? – für eine gute Sprachentwicklung können Eltern einiges tun.

Je mehr Sorgen sich Eltern machen, desto eher ist Beratungsbedarf. Eine kindliche Sprachstörung kann durch das Verhalten der Umgebung verstärkt werden.  Ein einfaches Rezept, ab wann der Besuch beim Sprachheilpädagogen angebracht ist, gibt es aber nicht. Dafür sind die Entwicklungsstadien und sprachlichen Fortschritte der Kleinen zu individuell. Viele Eltern versetzt die Erkenntnis, dass das eigene Kind noch nicht so gut spricht wie andere in seinem Alter in Stress. Sie versuchen, das Kind zu verbessern und ermahnen es, langsamer zu reden. Doch dieses Bemühen kann einiges verderben, weil das Kind plötzlich merkt, dass etwas bei ihm nicht stimmt (Störungsbewusstsein). Dadurch wird die Sprechfreude gehemmt und die Entwicklung gebremst.

Für die optimale sprachliche Entwicklung können die Eltern dennoch einiges tun. Wichtig sind gemeinsame Erlebnisse, das Anschauen und Besprechen von Bilderbüchern, die Gute-Nacht-Geschichte, die sich jeden Abend wiederholen darf, Kontakte zu Gleichaltrigen, Gespräche beim Essen ...……Wichtig sind so einfache Dinge wie ausreden lassen, zuhören, Blickkontakt halten, nicht auf Nachsprechen bestehen, sondern „sprachliches Feedback“ geben (das Gesagte korrekt wiederholen). Ein Kind, das nur fernsieht dagegen, erfährt keine echte Kommunikation.
Ein ungünstiger Umgang mit dem Nachwuchs kann zwar die Ausbildung einer Sprachstörung begünstigen, dies hat aber immer auch andere Ursachen. Zum Beispiel können Mittelohrentzündungen (besonders zwischen dem 2. und 3. Lebensjahr) den Lauterwerb massiv stören. Darüber hinaus gibt es Kinder mit einer schwachen Mundmuskulatur, mit angeborenen Einschränkungen wie Gaumenspalten oder Hörbehinderungen. Bei anderen sind die  auditiven Wahrnehmungsfunktionen (z.B. die Unterscheidungsfähigkeit für Laute) eingeschränkt. Manchen fehlt ein angemessenes Sprachvorbild, andere können sich nicht ausreichend konzentrieren. 

Als Kennzeichen, dass doch ein Experte zu Rate gezogen werden sollte, wird die Tatsache gewertet, dass das Kind von Fremden nicht verstanden wird. Vielleicht zieht sich das Kind deshalb sogar frustriert von Kontakten mit anderen zurück. Eine unbehandelte Sprachstörung kann schlimme Folgen haben. Vielleicht wehrt sich das Kind mit Händen und Füßen, weil es sich verbal nicht richtig ausdrücken kann. Es wird für die Familie zum „Problemfall“. In der Schule kann der Lese- und Schreiberwerb erschwert werden (LRS).

Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Kind Hilfe braucht oder nicht, erkundigen Sie sich bei Ihrem Kinderarzt und lassen Sie sich einen Sprachheilpädagogen in Ihrer Nähe nennen.

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